Das sollte in einer Feuerbestattung generell enthalten sein:
•  Beratung, telefonisch oder persönlich
•  Kiefernsarg, massiv mit Innenausstattung zur Kremation
•  Damen- oder Herrentalar aus Baumwolle
•  Deckengarnitur inkl. Kissen aus Baumwolle
•  Hygienische Versorgung des Verstorbenen
•  Ankleiden und Einbetten
•  Überführungsfahrzeug und Träger für die Überführung
•  Überführung zum Krematorium
•  Erledigung der Einäscherungsformalitäten
•  Kosten für das Krematorium inkl. Amtsarzt und deutschem Urnenversand
•  Beurkundung beim Standesamt, sofern alle erforderlichen Unterlagen vorhanden sind
•  Abmeldung der Kranken- und Rentenkassen
•  Beantragung des Sterbevierteljahres bei verheirateten Verstorbenen
•  Hilfe bei allen anfallenden Fragen zum Sterbefall

Ganz wichtig:
Die Preise gelten immer für Personen mit normaler Größe (max. 190 cm) und normalem Gewicht (max. 120 kg). Wenn eine Person nicht in einen normalen Sarg passt, dass kann auch sein, wenn das Gewicht niedriger ist - aufgeblähte Personen – dann können Mehrkosten anfallen. Bei einem einfachen Sarg sind das im Regelfall max. 150 €. Es kann zu Mehrkosten bei der Kremation kommen. Darüber informiert Sie Ihr Bestatter bzw. das Krematorium.
Teilen Sie deshalb dem Bestatter bitte im Vorgespräch mit, ob darauf zu achten ist.

Mein Tipp:
Halten Sie für die Kosten – 1. Sterbeurkunden, 2. Krankenhaus bzw. 3. Totenschein – 150 € parat, dann sind Sie auf der sicheren Seite.
Der Bestatter wird Ihnen alle Belege aushändigen, die für ihn durchlaufende Posten sind und er verauslagt hat.
Ist das nicht der Fall, dann sprechen Sie den Bestatter darauf an oder melden Sie sich bei mir.

Diese Kosten kommen zu den Festpreisen hinzu:
1. Kostenpflichtige Sterbeurkunden je nach Menge:
Sie sind nicht einheitlich und können sogar von Ort zu Ort differieren. Beim Standesamt nachfragen!
Regelfall: 1. Sterbeurkunde 10 € und jede weitere 5 €. Kann bis zu 12 € je Sterbeurkunde hoch gehen!

Beschaffung von notwendigen Dokumenten:
Effektive Kosten der Dokumente. Zusätzlich je nach Bestatter ein Obolus oder Pauschalbetrag. Oder nach Zeitaufwand = Stundenlohn.
Es ist also wirklich vorteilhaft, wenn Sie alle Dokumente vorab parat haben!

2. Krankenhauskosten:
Sind von Krankenhaus zu Krankenhaus verschieden. Immer im entsprechenden Krankenhaus bzw. den Bestatter vor Ort fragen.
Geht bei 25 € los, Mittelwert = 60 € und können auch mal über 180 € werden. Wenn es Ihnen spanisch vorkommt, dann bei mir nachfragen.

3. Rechnung des Arztes für den Totenschein:
Ein ganz heikles Thema, denn Ärzte halten sich selten an die GOÄ. Lassen Sie Ihre Rechnung kostenlos prüfen!
Haben Sie alte Rechnungen und den Verdacht, dass sie nicht richtig sind, dann können Sie diese auch kostenlos prüfen lassen!

Grab- und Beisetzungskosten für Urnen:
Je nach Friedhof sehr unterschiedlich. Sie sollten damit rechnen, dass 500 € oder weitaus mehr auf Sie zukommen. Lt. Aussage eines Bestatters schlägt im Erzgebirge ein Friedhof der Kirche mit Kosten von knapp 3.000 € zu Buche für eine pflegefreie Urnengrabstätte von 60 x 60 cm.

Diese Kosten können je nach Bestatter auf Sie zukommen:
Bestatter stellen zu obigen Positionen manchmal folgendes in Rechnung:
Zuschläge für Abholung außerhalb der Geschäftszeit; zusätzliche Überführungskosten; Kosten für Kühlung; etc.
Wenn diese vorher nicht mitgeteilt werden, dann sind sie auch nicht zu bezahlen!

Sie wünschen sich Beisetzungskosten zu einem realistischen Preis?
Sie möchten evtl einfach erst einmal Zeit haben um zu überlegen, welcher Weg für Sie der richtige ist? Für 100 € können Sie die Urne in den Niederlanden für 1 Jahr deponieren. Sie können auf jede Art der Beisetzung später zurückgreifen. Natürlich auch auf eine Beisetzung in Deutschland und vorher können Sie Asche bekommen, um vielleicht ein oder mehrere Schmuckstücke oder andere Erinnerungsgegenstände zu befüllen. Sie können das Zeitfenster von Jahr zu Jahr verlängern. Mit nur 100 € halten Sie sich alle Optionen offen!
Anonyme Fluss- oder Baum-Bestattung, Verstreuung, "Asche zur freien Verfügung" - jeweils 200 €